1. Die Prämisse: Was Blome kritisiert
Nikolaus Blome, Kolumnist des SPIEGEL, beklagt in seiner Kolumne (15.06.2026) den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Politik und Medien. Er schreibt:
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Politiker und Autoren sollten „schwitzen“ – ihre Texte selbst verfassen, nicht von KI schreiben lassen.
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Authentizität, Eigentümlichkeit und Eigenleistung seien gefragt – nicht KI-generierte Standardware.
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Konservative sollten „mit dem Alten so lange wie möglich, mit dem Neuen so bald wie nötig“ umgehen.
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Er zitiert einen Kollegen: „Es käme nicht so sehr darauf an, wann oder wie etwas geschrieben wird, sondern von wem.“
Die wortlautzentrierte Analyse fragt nicht nach der Berechtigung dieser Kritik an KI. Sie fragt nach der personalen und institutionellen Glaubwürdigkeit des Kritikers: Weiterlesen