1. Der „Skandal“
Die städtische Gleichstellungsstelle in Erlangen hat den Wirten und Bands auf der „Bergkirchweih“ empfohlen, auf zwölf Lieder zu verzichten – darunter „Skandal im Sperrbezirk“ (Spider-Murphy-Gang), „Layla“, „Donaulied“ (Vergewaltigung eines schlafenden Mädchens), „Nein heißt Ja“ (Nein = Ja), „Joana (du geile Sau)“. Begründung: frauenfeindliche Inhalte. Die Gäste sind empört: „40 Jahre lang hat sich keiner angesprochen gefühlt“, „Bei uns wird alles verboten“. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kritisiert. Der Oberbürgermeister (CSU) rudert zurück: Es sei nur eine „Empfehlung“.