Die Inszenierung der Vorverurteilung
Ein Prominenter, ein Manager, ein lokaler Funktionär – plötzlich steht sein Name in der Zeitung. „Ermittlungen“, „Anfangsverdacht“, „Durchsuchungen“ – die Überschriften sind fett, der Skandal ist perfekt. Am Ende des Artikels, klein und in Klammern: „Wir weisen darauf hin, dass die Unschuldsvermutung gilt.“
Das ist kein Journalismus – das ist staatlich lizenzierte Rufmord mit Dienstsiegel. Weiterlesen