1. Der Vorgang: Ein CDU-Minister nutzt KI für Reden
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) gerät unter Druck, weil er Reden und Gastbeiträge mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) verfasst hat – ohne dies gegenüber den Redaktionen offenzulegen. Ein Artikel im „Handelsblatt“ (April 2026) stammte fast vollständig von einer KI, ein Beitrag in der FAS (März 2026) zum überwiegenden Teil. Eine Rede vor dem Atlantic Council (Juli 2024) sogar komplett. Das Ministerium verteidigt dies: KI sei ein „unterstützendes Arbeitsmittel“ wie Textverarbeitung oder Recherche-Tools. [Quelle: t-online]
Die wortlautzentrierte Analyse fragt nicht nach der politischen Bewertung dieses Vorgehens. Sie fragt nach einer viel grundlegenderen, zukunftsweisenden Frage: Weiterlesen →