1. Die Sachlage: Der Terroranschlag in Berlin
Am 26. Juli 2026 erschütterte ein islamistischer Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin die Republik. Die politische Prominenz – von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bis zu Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) – empört sich. Merz schwört: „Alles“ werde getan, um Terror zu bekämpfen. [Quelle: Focus-online]
Die Diskussion dreht sich um:
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Verschärfung des Jugendstrafrechts (JU-Chef Winkel).
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Sicherungsverwahrung und Abschiebehaft (Unions-Innenpolitiker Throm).
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Rückkehr zum Abstammungsprinzip bei der Staatsbürgerschaft.
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Effektivere Deradikalisierungsprogramme (CDU-Innenminister Reul).
Die wortlautzentrierte Analyse stellt die Frage: Warum empört sich die politische Prominenz über den Terror – aber nicht über die Verfassungskrise?
Die Antwort ist vernichtend: Die Empörung ist politisch instrumentalisiert – und sie lenkt von der eigentlichen Krise ab: der systematischen Aushöhlung der Grundrechte durch den Staat. Weiterlesen