1. Die Analyse von t-online: Grönemeyer kritisiert die Sprachlosigkeit der Politik
Bei der Verleihung des Deutschen Nationalpreises hat Herbert Grönemeyer die Politik scharf kritisiert. Er beklagte die Sprachlosigkeit der vergangenen 20 Jahre: „Frau Merkel schwieg, Herr Scholz kopierte den Stil, und jetzt läuft es sprachtechnisch eher lückenhaft und holprig.“ Er fordert: „Wir wollen Taten und kein Getratsche.“ Die Gesellschaft brauche keine „Mutti oder einen Vati“, sondern müsse selbst in Aktion kommen. Er weigere sich, Angst vor der Zukunft zu haben.
Politisch ist dies ein kraftvoller Appell eines bekannten Künstlers. Er kritisiert das Versagen der Politik und ruft die Bürger zur Selbstermächtigung auf. Das ist mutig, empathisch und klug.
Die wortlautzentrierte Methode fragt jedoch: Weiterlesen