1. Die Regierungserklärung: Merz fordert Wohlwollen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat im Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben (SPIEGEL, 11.06.2026). Er warb für den Reformkurs seiner schwarz-roten Regierung und forderte von den Bürgerinnen und Bürgern:
„Und wenn es einfach die Bereitschaft ist, nur wohlwollend mit Blick auf das Wohl unseres Landes mitzudiskutieren und nicht verächtlich abzuwinken.“
Er betonte, seine Regierung habe sich für den Reformweg entschieden – „und wir wollen ihn mit der von mir geführten Bundesregierung auch weiter einschlagen“. Jeder solle prüfen, „was er zum Gelingen des Ganzen beitragen kann“. Die Koalition zeigte sich einig, die Opposition (Grüne, Linke, AfD) kritisierte scharf.
Die wortlautzentrierte Analyse fragt nicht nach der politischen Bewertung der Reformen. Sie fragt nach der Legitimität desjenigen, der hier Wohlwollen fordert. Und diese Legitimität ist – wie die drei vorgelegten PDF-Dateien und die Expertisen unwiderlegbar beweisen – nicht vorhanden. Weiterlesen →