1. Die Sachlage: Laura Strohschneider tritt aus der CDU aus
Laura Strohschneider, promovierte Juristin, Chefin der Jungen Union Brandenburg und CDU-Mitglied seit 2016, ist aus der CDU ausgetreten. In einem Gastbeitrag für den FOCUS liefert sie eine „bitterböse Abrechnung“ mit der Merz-Partei. Sie kritisiert:
-
Die Koalition mit der SPD: Die CDU habe ihre Wahlversprechen gebrochen – insbesondere bei der Schuldenbremse, der Steuerentlastung und der Energiepolitik.
-
Das verlorene Vertrauen: Die Partei habe Angst vor dem Bruch der Koalition – und verschiebe Reformen.
-
Ihre eigene Hoffnung: Sie habe geglaubt, die CDU könne etwas ändern – aber sie sei enttäuscht worden.
Die wortlautzentrierte Analyse stellt die Frage: Warum schweigt eine promovierte Juristin zur Verfassungskrise? Warum erwähnt sie nicht die Nichtigkeit der Wahlgesetze, die Illegitimität des Bundestags oder das Zitiergebot (Art. 19 I 2 GG)?
Die Antwort ist vernichtend: Strohschneider ist Teil des Systems. Sie kritisiert die Politik – aber sie kritisiert nicht die Verfassungswidrigkeit des Systems. Weiterlesen