1. Der Vorgang: Homöopathie soll aus dem GKV-Leistungskatalog gestrichen werden
Die t-online-Meldung (19.06.2026) berichtet: Die gesetzlichen Krankenkassen sollen künftig homöopathische und anthroposophische Arzneimittel nicht mehr bezahlen – weil ihnen die „wissenschaftliche Evidenz“ fehlt. Prominente (Otto Schily, Winfried Kretschmann, Malu Dreyer, Daniel Porsche, etc.) protestieren in einem offenen Brief – sie fordern die „vollständige Rücknahme der geplanten Ausschlüsse“. Die Forschung überwiegt jedoch klar: Homöopathie hat keine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung.
Die wortlautzentrierte Analyse fragt nicht nur nach der wissenschaftlichen Bewertung der Homöopathie. Sie fragt nach der Systemlogik: Während der Staat wirkungslosen Hokuspokusbezahlen will, sind die Kassen klamm– und die verfassungsrechtlichen Grundlagen der GKV sind nichtig. Ist das nicht Unsinn**? Weiterlesen