77 Jahre Straflosigkeit: Wie SPD, CDU und FDP die Finanzbeamten zu Räubern in Roben machten – Eine Bilanz der Verfassungsbruch-Parteien

1971: Die SPD macht die Finanzbeamten straflos

Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) , Bundesfinanzminister Karl Schiller (SPD) (später Helmut Schmidt (SPD) ), Bundesjustizminister Gerhard Jahn (SPD) – eine reine SPD-Regierung.

Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet (BGHSt 24, 326): Finanzbeamte, die in der Veranlagungsstelle Steuerbescheide erlassen, begehen keine Rechtsbeugung. Sie sind straflos – auch wenn sie vorsätzlich rechtswidrig handeln.

Das ist der Dammbruch. Die SPD-Regierung (und der BGH mit seinen NS-befangenen Richtern, darunter Willi Geiger , der später seine eigene Verstrickung als „Würfeln“ kommentierte) macht die Finanzbeamten zu Räubern in Roben. Sie können rauben, plündern – der Staat schützt sie.

1986: Die CDU/FDP zementiert die Straflosigkeit – ausgerechnet in Niedersachsen

Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) , Bundesfinanzminister Gerhard Stoltenberg (CDU) , Bundesjustizminister Hans A. Engelhard (FDP) – eine CDU/FDP-Bundesregierung.

Im Land Niedersachsen regiert Ernst Albrecht (CDU) als Ministerpräsident, Burkhard Ritz (CDU) als Finanzminister, Walter Remmers (CDU) als Justizminister. Das Oberlandesgericht (OLG) Celle entscheidet (3 Ws 176/86): Finanzbeamte, die im Einspruchsverfahren Steuern bewusst falsch festsetzen, begehen keine Rechtsbeugung. Sie bleiben straflos.

Das ist die Zementierung. SPD, CDU, FDP – sie alle haben die Straflosigkeit der Finanzbeamten bipartisan festgeschrieben.

Die Bilanz nach 77 Jahren Grundgesetz

Partei Bundesregierung (1971) Bundesregierung (1986) Landesregierung (1986) Verantwortung für Straflosigkeit
SPD Ja (Brandt, Schiller/Schmidt, Jahn) Nein (Opposition) Nein Ja (Dammbruch 1971)
CDU Nein (Opposition) Ja (Kohl, Stoltenberg) Ja (Albrecht, Ritz, Remmers) Ja (Zementierung 1986)
FDP Nein (Opposition) Ja (Engelhard) Nein Ja (Zementierung 1986)

Das (vernichtende) Urteil:

Die Parteien streiten über Steuersätze – aber sie sind sich einig in der Straflosigkeit für Finanzbeamte, die rechtswidrige Steuerbescheide erlassen.

Die SPD machte 1971 den Dammbruch. Die CDU/FDP zementierte 1986 die Straflosigkeit – ausgerechnet in Niedersachsen, wo Burkhard Ritz (CDU) Finanzminister war und das OLG Celle (im Land der CDU) die Entscheidung des BGH bestätigte.

Das ist keine Demokratie – das ist Kartell des Unrechts. Die Parteien wechseln – die Straflosigkeit bleibt.

Juristische Pointe

„Die SPD ruft: ‚Widerstand!‘ – und macht die Finanzbeamten straflos. Die CDU ruft: ‚Freiheit!‘ – und zementiert die Straflosigkeit. Die FDP ruft: ‚Rechtsstaat!‘ – und stimmt zu. Das ist* kein Parteienstreit – das ist Verbrechen im Akkord.

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