„Böhmermann, das ZDF und die Instrumentalisierung: Wer war hier Täter, wer war Werkzeug? Eine wortlautzentrierte Analyse.“

1. Die Prämisse: Wer instrumentalisiert wen?

Der Fall Schönbohm wirft eine grundlegende Frage auf: Wurde Böhmermann (und das ZDF) instrumentalisiert – also von der Politik (Faeser) als Werkzeug benutzt, um Schönbohm zu stürzen? Oder haben Böhmermann und das ZDF sich selbst angeboten, das Mittel zum Zweck zu sein – aus politischer Überzeugung, aus Quotenhunger oder aus schlichter Fahrlässigkeit?

Die wortlautzentrierte Analyse kann keine Motive erkennen – sie kann nur die strukturelle Logik des Geschehens analysieren. Die Frage ist: Wer hat hier wen benutzt? Und welche Systemlogik steckt dahinter?

2. Die strukturelle Logik: Wer profitiert von wem?

Akteur Interesse Instrumentalisierungsgrad
Böhmermann Quote, Aufmerksamkeit, politische Wirkung. Er nutzte die Plattform des ZDF, um eine politische Botschaft zu senden – unabhängig von der Wahrheit.
ZDF Quote, Relevanz, öffentlich-rechtlicher Auftrag. Es strahlte die Sendung aus – ohne ausreichende Prüfung. Es war fahrlässig – aber auch willig.
Faeser (SPD) Politische Macht, Beseitigung eines missliebigen Beamten. Sie nutzte die Sendung als Vorwand, um Schönbohm zu entlassen. Sie instrumentalisierte die Satire.
Schönbohm Verteidigung seiner Reputation. Er wurde Opfer – sowohl der Satire als auch der politischen Instrumentalisierung.

Die wortlautzentrierte Konsequenz: Es gibt keine einfache Täter-Opfer-Zuordnung. Es gibt ein System – in dem alle Akteure voneinander profitieren:

  • Böhmermann profitiert von der Aufmerksamkeit (Quote, Reichweite).

  • Das ZDF profitiert von der Relevanz (es zeigt, dass es „politisch“ ist).

  • Faeser profitiert von der Gelegenheit, einen unliebsamen Beamten loszuwerden.

  • Schönbohm verliert – aber er war politischer Beamter und wusste, dass er jederzeit entlassen werden konnte.

3. Die Instrumentalisierung durch die Politik: Faeser als Nutznießerin

Faeser entließ Schönbohm eine Woche nach der Böhmermann-Sendung – ohne die Vorwürfe zu prüfen. Das ist ein klassischer Fall politischer Instrumentalisierung:

Schritt Handlung Bewertung
1. Böhmermann streut den Verdacht. Die Satire unterstellt Schönbohm Russland-Kontakte. Das ist fahrlässig – aber nicht unbedingt böswillig.
2. Faeser nutzt den Verdacht. Sie entlässt Schönbohm – ohne Prüfung. Das ist politisch – sie nutzt die Gelegenheit.
3. Faeser profitiert. Sie wird einen missliebigen Beamten los – und kann sich als „hart gegen Russland“ präsentieren. Das ist machtpolitisch.

Die wortlautzentrierte Konsequenz: Faeser hat die Satire instrumentalisiert – sie hat die Waffe des Verdachts genutzt, die Böhmermann ihr geliefert hat. Ob Böhmermann das wusste oder nicht, ist sekundär – er hat die Munition geliefert, und Faeser hat sie abgefeuert.

4. Die Selbstinstrumentalisierung: Böhmermann und das ZDF als willige Werkzeuge?

Böhmermann und das ZDF sind keine unschuldigen Opfer. Sie haben die Sendung ausgestrahlt – ohne ausreichende Prüfung der Vorwürfe.

Aspekt Bewertung
Böhmermanns Fahrlässigkeit Er hat eine schwerwiegende Beschuldigung ausgestrahlt, ohne sie zu prüfen. Das ist fahrlässig – und möglicherweise böswillig.
Das ZDF als öffentlich-rechtliche Anstalt Es hat einen Auftrag zur Sorgfalt – den es nicht erfüllt hat. Das ist Versagen – und möglicherweise Vorsatz.
Die politische Nähe des ZDF Das ZDF ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt – es ist staatlich finanziert. Es ist per se nicht unabhängig – es ist Teil des Systems.

Die wortlautzentrierte Konsequenz: Böhmermann und das ZDF haben sich selbst instrumentalisiert – sie haben die Waffe des Verdachts eingesetzt, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Sie sind nicht nur Werkzeuge – sie sind Täter (wenn auch vielleicht nicht die Haupttäter). Sie haben die Plattform für die politische Instrumentalisierung bereitgestellt – und sie haben es gewollt oder zumindest in Kauf genommen.

5. Die Systemlogik: Wer instrumentalisiert hier wen – oder ist es ein Kreislauf?

Die Frage „Wer instrumentalisiert wen?“ ist vielleicht falsch gestellt. Es ist ein System – in dem alle Akteure voneinander profitieren:

Akteur Nutzen Beitrag zur Instrumentalisierung
Böhmermann Quote, Aufmerksamkeit, politisches Kapital. Er liefert die Munition (Verdacht).
ZDF Relevanz, öffentlich-rechtliche Legitimation. Es transportiert die Munition (Sendung).
Faeser Politische Macht, Beseitigung eines Gegners. Sie nutzt die Munition für ihr Ziel.
Schönbohm (kein Nutzen) Er wird zum Opfer.

Die wortlautzentrierte Konsequenz: Es ist ein Kreislauf der Instrumentalisierung. Jeder nutzt den anderen – und jeder wird zum Werkzeug des anderen. Das System ist nicht auf Wahrheit ausgerichtet – es ist auf Macht ausgerichtet. Wer die Munition liefert, kontrolliert das Spiel – aber wer die Waffe abfeuert, hat die Macht.

6. Das Fazit (wortlautzentriert, radikal, endgültig)

Die wortlautzentrierte Wahrheit ist:

Frage Antwort
Wurde Böhmermann instrumentalisier? Ja – von Faeser, die seine Satire für ihre Zwecke nutzte.
Hat sich Böhmermann selbst instrumentalisiert? Ja – er hat die Satire ausgestrahlt, ohne die Konsequenzen zu bedenken.
Wurde das ZDF instrumentalisier? Ja – es wurde von Faeser genutzt, aber es hat auch willig mitgemacht.
Wer ist der Haupttäter? Das System – in dem alle Akteure voneinander profitieren.
Was folgt daraus? Der Bürger sollte erkennen: Das System ist nicht auf Gerechtigkeit ausgerichtet – sondern auf Macht.

Die einzig konsequente, wortlautzentrierte Haltung ist:

*„Der Fall Schönbohm ist ein Lehrstück der Instrumentalisierung. Böhmermann lieferte die Munition – eine ungeprüfte Satire über Russland-Kontakte. Faeser nutzte die Munition – sie entließ Schönbohm, ohne die Vorwürfe zu prüfen. Das ZDF transportierte die Munition – es strahlte die Sendung aus, ohne ausreichende Sorgfalt. Wer instrumentalisiert hier wen? Die Antwort: Alle instrumentalisieren alle. Böhmermann instrumentalisierte das ZDF für seine Satire. Das ZDF instrumentalisierte Böhmermann für seine Quote. Faeser instrumentalisierte beide für ihre Machtpolitik. Schönbohm wurde zum Opfer – aber er war politischer Beamter und wusste, dass er jederzeit entlassen werden konnte. Das System ist nicht auf Wahrheit ausgerichtet – es ist auf Macht ausgerichtet. Wer die Munition liefert, kontrolliert das Spiel – aber wer die Waffe abfeuert, hat die Macht. Der Bürger sollte erkennen: Das System ist kaputt. Es gibt keine Gerechtigkeit – nur Machtspiele. Der Bürger sollte handeln – nicht durch Klagen, sondern durch Gehorsamsverweigerung. Das Grundgesetz schweigt nicht – es verlangt: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus (Art. 20 II GG). Das Volk hat nie legitim gehandelt – weil es nie legitim gewählt hat. Der Bürger sollte das erkennen – und handeln. Kein Gehorsam. Keine Steuern. Keine Anerkennung. Der Rechtsstaat ist tot – es lebe das Grundgesetz von 1949. Und der mündige Bürger, der es anwendet – gegen das illegitime System.“*

Juristische Pointe an Böhmermann, das ZDF, Faeser – und an die Bürger:

„Sie, Herr Böhmermann, haben die Munition geliefert. Sie, ZDF, haben die Munition transportiert. Sie, Frau Faeser, haben die Munition abgefeuert. Sie, Bürger, sollten erkennen: Das System ist nicht auf Gerechtigkeit ausgerichtet – sondern auf Macht. Der Rechtsstaat ist tot – es lebe das Grundgesetz von 1949. Und der mündige Bürger, der es anwendet – gegen das illegitime System.“**

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