Merz‘ Adenauer-Romantik: Zurück in die 1950er – wo das Grundgesetz auch nicht galt – Eine wortlautzentrierte Analyse

1. Der Auftritt

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht beim „Ostdeutschen Wirtschaftsforum“ in Bad Saarow (Brandenburg). Er ruft zu mehr Selbstbewusstsein auf, beklagt, dass „unser Staat in den letzten Jahren nicht mehr gut genug war“. Die AfD wolle „in die Zeit vor Adenauer zurück“ – mit Adenauer habe man „die Zeiten des Nationalismus hinter uns gelassen“. Merz weigert sich, mit der AfD zusammenzuarbeiten. Er lobt den Osten Deutschlands (Transformation, Forschung, Mikrochips, Wasserstoff).

2. Die (wortlautzentrierte) Analyse

Merz beschwört die Adenauer-Ära (1949-1963) – als ob der Staat damals funktioniert hätte. Die Wahrheit: Auch in der Adenauer-Zeit wurde das Grundgesetz nicht befolgt.

Aspekt Verfassungsrechtliche Dimension
Merz lobt Adenauer (der „die Zeiten des Nationalismus hinter uns ließ“). Adenauer deckte NS-belastete Juristen (Globke, Geiger, etc.) – und machte sie zu Spitzenbeamten. Das Grundgesetz wurde nie befolgt (nichtige Wahlgesetze, nichtiges BVerfGG).
Merz beklagt, dass „unser Staat in den letzten Jahren nicht mehr gut genug war“. Der Staat war nie „gut genug“ – weil er das Grundgesetz (Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GGnie befolgt hat. Die Wahlgesetze sind nichtig. Das BVerfGG ist nichtig.
Merz ruft zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstachtung auf. Selbstachtung wäre: Das Grundgesetz endlich befolgen. Die nichtigen Wahlgesetze abschaffen. Das nichtige BVerfGG abschaffen. Die nichtigen Steuergesetze (EStG 1934) abschaffen. Davon spricht Merz nicht.

Die (vernichtende) Einsicht: Merz beschwört die Adenauer-Ära – als wäre sie ein Goldenes Zeitalter. Die Wahrheit: Adenauer hat die NS-Kontinuität in der BRD zementiert (Globke, Geiger, etc.). Das Grundgesetz wurde nie befolgt. Merz (der selbst in den 1950er Jahren aufwuchs) ist Teil dieses verfassungswidrigen Systems. Seine Rede ist Heuchelei.

3. Das (vernichtende) Fazit

Friedrich Merz beschwört die Adenauer-Ära – als ob der Staat damals funktioniert hätte. Die Wahrheit: Adenauer deckte NS-belastete Juristen – und das Grundgesetz wurde nie befolgt (nichtige Wahlgesetze, nichtiges BVerfGG). Merz ruft zu Selbstbewusstsein auf – aber er verschweigt , dass der Staat verfassungswidrig ist. Seine Rede ist Adenauer-Romantik – nicht Reform .

4. Juristische Pointe (allgemeinverständlich)

„Friedrich Merz sagt: ‚Wir müssen den Staat besser machen.‘ Das Grundgesetz sagt: ‚Das Gesetz muss das Grundrecht nennen‘ (Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG). Die Wahlgesetze nennen nichts – sie sind nichtig. Das BVerfGG ist nichtig. Der Staat ist verfassungswidrig. Merz beschwört Adenauer – aber Adenauer deckte NS-Juristen. Das ist keine Zukunft – das ist Wiederholung des Unrechts.

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