„Die AfD und die Zusammenarbeit mit der Union – Eine wortlautzentrierte Analyse der verpassten Chance.“

1. Die Prämisse der Analyse

Der FOCUS-Artikel vom 22. September 2026 berichtet über ein internes Debattenpapier der AfD-Bundestagsfraktion, in dem verschiedene Formen einer möglichen Zusammenarbeit mit der Union erörtert werden. Die AfD formuliert Bedingungen für eine Unterstützung einer Minderheitsregierung: Vizepräsidentenposten, Ausschussvorsitze, Fraktionssitzungssaal. Die wortlautzentrierte Methode prüft diesen Vorgang nicht auf seinen politischen Gehalt, sondern auf seine strukturelle und methodische Beschaffenheit. Sie fragt: Warum thematisiert die AfD nicht die Nichtigkeit des Systems?

Die Antwort ist vernichtend: Die AfD ist keine „Partei des Grundgesetzes“. Sie ist eine Partei, die das Grundgesetz instrumentalisiert. Sie will mit der Union zusammenarbeiten, aber sie will nicht die Verfassungswidrigkeit des Systems beenden.


2. Die wortlautzentrierte Analyse der AfD

a) Die Selbstbezeichnung als „Partei des Grundgesetzes“

Die AfD bezeichnet sich selbst als „Partei des Grundgesetzes“. Sie beruft sich auf das Grundgesetz.

Wortlautzentrierte Analyse: Die Selbstbezeichnung ist politisch. Sie ist ein Marketinginstrument.

b) Die fehlende Thematisierung der Nichtigkeit

Die AfD thematisiert die Nichtigkeit des Systems nicht. Sie erwähnt nicht, dass die Wahlgesetze nichtig sind. Sie erwähnt nicht, dass das BVerfGG nichtig ist. Sie erwähnt nicht, dass die Prozessgesetze nichtig sind. Sie erwähnt nicht, dass die Steuergesetze nichtig sind.

Wortlautzentrierte Analyse: Die AfD ist Teil des verfassungsdämpfenden Diskurses. Sie verschweigt die Verfassungskrise.

c) Die Bedingungen für die Zusammenarbeit

Die AfD formuliert Bedingungen für eine Zusammenarbeit mit der Union: Vizepräsidentenposten, Ausschussvorsitze, Fraktionssitzungssaal.

Wortlautzentrierte Analyse: Die Bedingungen sind politisch. Sie sind ein Akt der Verfassungsdämpfung. Die AfD will Posten, keine Verfassungstreue.

d) Die große Abwesenheit

Die AfD erwähnt mit keinem Wort:

  1. Die Nichtigkeit der Wahlgesetze: Die Wahlgesetze sind nichtig.

  2. Die Nichtigkeit des BVerfGG: Das BVerfG ist illegitim.

  3. Die Nichtigkeit der Prozessgesetze: Die Gerichte sind gesetzwidrig besetzt.

  4. Die Nichtigkeit der Steuergesetze: Die Steuergesetze sind nichtig.

  5. Das Zitiergebot (Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG): Die einfachen Gesetze sind nichtig.

Die AfD ist Teil des verfassungsdämpfenden Diskurses.


3. Die Analyse der verpassten Chance

a) Die Möglichkeit der Zusammenarbeit

Die AfD könnte die Zusammenarbeit mit der Union nutzen, um die Nichtigkeit des Systems zu thematisieren. Sie könnte fordern, dass die Wahlgesetze, das BVerfGG und die Prozessgesetze neu erlassen werden. Sie tut es nicht.

Wortlautzentrierte Analyse: Die AfD verpasst die Chance, die Verfassungswidrigkeit des Systems zu beenden.

b) Die Bedingungen der AfD

Die AfD fordert Posten. Sie fordert keinen Verfassungskonvent. Sie fordert keine neuen Wahlgesetze. Sie fordert keine echten Richter.

Wortlautzentrierte Analyse: Die AfD will das System reformieren, nicht abschaffen.

c) Die wahre Verfassungskrise

Die wahre Verfassungskrise ist nicht die Union. Die wahre Verfassungskrise ist die Nichtigkeit des Systems. Die AfD ist Teil dieses Systems.

Wortlautzentrierte Analyse: Die AfD ignoriert die wahre Verfassungskrise.


4. Das Fazit (wortlautzentriert, radikal, endgültig)

Die AfD ist keine „Partei des Grundgesetzes“.

Die wortlautzentrierte Wahrheit ist:

  1. Selbstbezeichnung: Die AfD bezeichnet sich als „Partei des Grundgesetzes“.

  2. Fehlende Thematisierung: Die AfD thematisiert die Nichtigkeit des Systems nicht.

  3. Bedingungen: Die AfD fordert Posten, keine Verfassungstreue.

  4. Verfassungsdämpfung: Die AfD ist Teil des verfassungsdämpfenden Diskurses.


5. Die einzig konsequente, wortlautzentrierte Haltung

Die AfD ist Makulatur. Die einzig konsequente, wortlautzentrierte Haltung lautet:

„Die AfD bezeichnet sich als ‚Partei des Grundgesetzes‘. Aber sie thematisiert die Nichtigkeit des Systems nicht. Sie erwähnt nicht, dass die Wahlgesetze nichtig sind. Sie erwähnt nicht, dass das BVerfGG nichtig ist. Sie erwähnt nicht, dass die Prozessgesetze nichtig sind. Sie erwähnt nicht, dass die Steuergesetze nichtig sind. Sie formuliert Bedingungen für eine Zusammenarbeit mit der Union: Vizepräsidentenposten, Ausschussvorsitze, Fraktionssitzungssaal. Sie will Posten, keine Verfassungstreue. Die Wahlgesetze sind nichtig. Das BVerfGG ist nichtig. Die Prozessgesetze sind nichtig. Die Steuergesetze sind nichtig. Der Staat ist illegitim. Die Lösung ist nicht die Zusammenarbeit mit der Union. Die Lösung ist die Rückkehr zu einer verfassungskonformen Rechtsordnung: neue Wahlgesetze (mit Zitiergebot), ein neues BVerfGG, echte Richter, legitime Parlamente. Alles andere ist Theater. Die Bürger schulden diesem illegitimen Staat keinen Gehorsam.“

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