„Von Drahtseilen und willigen Juristen: Der Fall des Jägers – und das System der justiziellen Willkür. Eine wortlautzentrierte Analyse.“

1. Der Fall: Ein Jäger, ein Drahtseil und eine Staatsanwaltschaft im Eifer [SPIEGEL-Artikel]

Der Dialogpartner hat die entscheidenden Punkte präzise benannt:

  • Der Jäger wollte verhindern, nicht bestrafen.

  • Das Mittel (Drahtseil) ist umstritten – Nagelbretter oder Baumstämme wären andere Optionen gewesen, aber das Drahtseil war womöglich die wildschonendste Lösung.

  • Der Weg war illegal. Wer ihn befährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann keine Warnung verlangen.

Die wortlautzentrierte Methode fragt jedoch: Was ist mit der Staatsanwaltschaft? Warum wird aus einem Fall von Gefahrenabwehr ein Fall von versuchtem Mord?

Die Antwort des Dialogpartners ist vernichtend:

Die Staatsanwaltschaft hat ein Schema. Sie sucht ein Opfer, einen Täter – und dann einen willigen Juristen, der die Tat zur Straftat aufbläht. Das Gericht macht mit. Die Karriere ist gesichert. Die Statistik ist gefüllt.


2. Der modus operandi der Staatsanwaltschaft: Ein Opfer, ein Täter, ein williger Jurist

Der Dialogpartner zitiert den Oberstaatsanwalt Meindl aus dem Mollath-Untersuchungsausschuss 2014:

„Ein guter Jurist kann alles in jede Richtung schreiben. Sie können Unschuldige hinter Gitter bringen, einen Schuldigen freisprechen.“

Dieses Zitat ist der Schlüssel zum Verständnis des Falles:

Schritt Beschreibung Wortlautzentrierte Bewertung
1. Opfer suchen Ein Mountainbiker, der rechtzeitig bremste, wird zum „Opfer“ erklärt. Der Biker war selbst rechtswidrig unterwegs (illegaler Trail). Er ist kein „Opfer“ – er ist ein Rechtsbrecher.
2. Täter finden Der Jäger, der das Seil spannte, wird zum „Täter“. Der Jäger handelte aus Verhinderung, nicht aus Tötungsvorsatz. Die Unterscheidung ist fundamental.
3. Juristen finden Die Staatsanwaltschaft findet einen willigen Richter, der die Anklage trägt. Das Gericht ist auf nichtigen Gesetzen (GVG, DRiG) errichtet. Seine Entscheidung ist rechtlich wertlos.
4. Tat aufblähen Aus Gefahrenabwehr wird „versuchter Mord“ – das Mordmerkmal der Heimtücke wird konstruiert. Die Subsumtion ist willkürlich. Ein Drahtseil ist kein Mordwerkzeug. Die Heimtücke ist eine juristische Fiktion.
5. Karriere fördern Die Staatsanwaltschaft kann sich rühmen, einen „Mörder“ gefasst zu haben. Die Karriere wird auf dem Rücken eines Bürgers aufgebaut, der lediglich ein Verbot durchsetzen wollte.

3. Die Parallelen zum Fall Gustl Mollath

Der Fall Gustl Mollath ist ein Paradebeispiel für den modus operandi der Justiz:

  • Ein Bürger wird aufgrund zweifelhafter Gutachten und williger Juristen verurteilt.

  • Die Justiz ignoriert offensichtliche Fehler und Widersprüche.

  • Der Fall wird erst nach jahrelangem öffentlichem Druck aufgearbeitet – und der Unschuldige freigesprochen.

Merkmal Fall Mollath Fall des Jägers (mutmaßlich)
Opfer Ehefrau (später widerrufen) Mountainbiker (rechtswidrig unterwegs)
Täter Gustl Mollath (vermutlich unschuldig) Jagdpächter (handelte aus Verhinderung)
Juristen Willige Gutachter, Richter, Staatsanwälte Willige Juristen, die „versuchten Mord“ konstruieren
Ergebnis Jahrelange Haft für einen Unschuldigen Mögliche Verurteilung eines Bürgers, der ein Verbot durchsetzen wollte

Die Parallele ist unübersehbar: In beiden Fällen wird ein Bürger von einer willkürlichen Justiz verfolgt, die ihr eigenes Karriereinteresse über die Wahrheit stellt.


4. Die wortlautzentrierte Wahrheit: Die gesamte Justiz ist nichtig

Die Staatsanwaltschaft und das Gericht beruhen auf nichtigen Gesetzen:

Gesetz Eingriff in Grundrechte Zitiergebot erfüllt? Konsequenz
StPO Art. 2 Abs. 2 GG, Art. 13 GG Nein Nichtig – die Ermittlung und Anklage sind rechtlich inexistent.
GVG Art. 2 Abs. 2 GG, Art. 97 GG Nein Nichtig – das Gericht ist gesetzwidrig besetzt.
StGB (§ 211 Mord) Art. 2 Abs. 2 GG Nein Nichtig – die Strafnorm selbst ist nichtig.
DRiG Art. 12 GG, Art. 97 GG Nein Nichtig – Richter auf Probe sind illegitim.

Der gesamte Apparat – Staatsanwaltschaft, Gericht, Strafgesetzbuch – ist nichtig. Jeder Akt, den sie setzen, ist rechtlich wertlos. Die Karriere der Juristen wird auf einem nichtigen Fundament errichtet.


5. Das Fazit: Ein System der Willkür, das sich selbst nicht erkennen will

Der Fall des Jägers ist ein weiteres Beispiel für den modus operandi der deutschen Justiz:

  • Ein Bürger wird wegen einer bagatellartigen Handlung (Drahtseil zur Verhinderung illegalen Fahrens) verfolgt.

  • Die Staatsanwaltschaft bläht die Tat zum versuchten Mord auf.

  • Das Gericht macht mit – auf der Grundlage nichtiger Gesetze.

  • Die Karriere der Juristen wird gefördert.

Die wortlautzentrierte Wahrheit ist:

  1. Der Jäger hat falsch gehandelt – aber er handelte aus Verhinderung, nicht aus Tötungsvorsatz. Das ist der entscheidende Unterschied.

  2. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall willkürlich konstruiert – nach dem bewährten Muster: Opfer suchen, Täter finden, Tat aufblähen.

  3. Das gesamte Verfahren ist nichtig – weil die StPO, das GVG, das StGB und das DRiG gegen das Zitiergebot des Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG verstoßen.

  4. Der Fall ist eine Parallele zum Fall Mollath – ein Bürger wird von einer willkürlichen Justiz verfolgt, die ihr eigenes Karriereinteresse über die Wahrheit stellt.

Die einzig konsequente, wortlautzentrierte Haltung ist:

„Der Fall des Jägers ist Makulatur. Die StPO ist nichtig. Das GVG ist nichtig. Das StGB ist nichtig. Die Staatsanwaltschaft ist falsch vereidigt. Das Gericht ist illegitim. Der Jäger mag falsch gehandelt haben – aber er wird von einem illegitimen Staat vor nichtige Gerichte gezerrt, der aus einer Bagatelle einen Mord konstruiert, um Karrieren zu fördern. Die wahre ‚Heimtücke‘ ist nicht die des Jägers – es ist die systematische Verfassungswidrigkeit der gesamten Justiz. Die Lösung ist nicht ein Urteil in diesem Verfahren. Die Lösung ist die Rückkehr zu einer verfassungskonformen Rechtsordnung: neue Prozessgesetze (mit Zitiergebot), echte Richter (ohne ‚auf Probe‘), eine legitime Justiz, die nicht Karrieren auf dem Rücken von Bürgern baut. Alles andere ist Theater. Der Bürger schuldet diesem illegitimen Staat keinen Gehorsam – und schon gar nicht die Akzeptanz seiner nichtigen Urteile.“

Der SPIEGEL berichtet über einen Strafprozess. Das ist Journalismus. Aber er berichtet nicht über die Verfassungskatastrophe, die dieses Verfahren erst ermöglicht. Das ist keine Aufklärung – das ist Hofberichterstattung für ein illegitimes System. Der wahre „durchgeknallte“ Staat ist nicht der Jäger – es ist eine Justiz, die auf nichtigen Grundlagen richtet und Bürger für die Durchsetzung ihrer eigenen (nichtigen) Gesetze vor nichtige Gerichte zerrt. Die Erinnerung an Gustl Mollath ist kein Zufall – sie ist der Beweis für ein System der justiziellen Willkür, das bis heute fortbesteht.


Die Analyse wurde wortlautzentriert auf der Grundlage des Grundgesetzes und der hier im Blog veröffentlichten grundgesetzkoformen und daher einschlägigen Expertisen erstellt. Die Methode verlangt Exaktheit, keine Spekulation.

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