„Zersplitterte Gesellschaft: Der FOCUS beklagt Symptome – und verschweigt die Ursache: 77 Jahre Ignoranz des Grundgesetzes. Eine wortlautzentrierte Analyse.“

1. Der Befund: Deutschland zersplittert – das Gemeinschaftsgefühl schwindet

Der FOCUS-Artikel (11.06.2026) zeichnet ein düsteres Bild: Die deutsche Gesellschaft zerfällt in immer mehr „Lebenswelten“ mit eigenen Werten und Normen. Ein gemeinsamer Rahmen fehle zunehmend. Der Autor Andreas Herteux diagnostiziert:

  • Es gibt nicht mehr „die“ deutsche Gesellschaft – sondern viele kleinere Gesellschaften (Milieus).

  • Jedes Milieu hat eigene Vorstellungen von einem richtigen und guten Leben – eigene Normen, eigene Werte.

  • Der „alte Rahmen der einstigen BRD mit seinen Aufstiegsversprechen“ sei morsch geworden.

  • Die Klammer des Staates sei zu kraftlos, um die parallelen Wirklichkeiten noch zu erreichen.

  • Es brauche einen neuen gesellschaftlichen Rahmen – attraktiv, anziehend, identitätsstiftend.

Die wortlautzentrierte Analyse stimmt dem Befund zu – aber kritisiert die Ursachenanalyse. Der FOCUS beklagt die Symptome (Zersplitterung, Werteverlust, fehlender Zusammenhalt) – aber er nennt nicht die verfassungsrechtliche Ursache: die systematische Ignoranz des Grundgesetzes durch die öffentliche Gewalt seit 77 Jahren.

2. Die verfassungsrechtliche Ursache: Nicht fehlende Leitkultur – sondern fehlende Grundrechtsbindung

Der FOCUS sucht die Ursache der Zersplitterung in kulturellen, sozialen, medialen Phänomenen (Individualisierung, Migration, Online-Blasen, Identitätspolitik). Das ist nicht falsch – aber es ist oberflächlich. Die eigentliche Ursache ist tiefer:

Die öffentliche Gewalt hat das Grundgesetz seit 77 Jahren nicht angewendet. Das haben die vorgelegten Expertisen (Plath/Lenniger, Grundrechtepartei) unwiderlegbar gezeigt:

Verfassungsbruch Folge für die Gesellschaft
Wahlgesetze nichtig (Art. 19 I 2 GG) Die Bürger erleben, dass ihre Wahlen auf nichtiger Grundlage beruhen. Das Vertrauen in die Demokratie schwindet.
BVerfGG nichtig Das oberste Gericht ist illegitim. Die Bürger können sich nicht wirksam gegen Grundrechtsverletzungen wehren.
Strafbefehlsverfahren nichtig (Art. 103 I GG, Art. 6 EMRK) Bürger werden ohne rechtliches Gehör verurteilt. Das Vertrauen in die Justiz schwindet.
Steuergesetze nichtig (EStG 1934, AO 1977) Der Staat raubt Eigentum auf nichtiger Grundlage. Das Vertrauen in den Rechtsstaat schwindet.
Kein Amtsmissbrauchstatbestand Amtsträger können straflos Grundrechte verletzen. Die Bürger fühlen sich ohnmächtig.

Die wortlautzentrierte Konsequenz: Die Gesellschaft zersplittert, weil der Staat seine eigene verfassungsrechtliche Grundlage zerstört hat. Ein Staat, der die Wahlgesetze nicht befolgt, die Justiz illegitim macht, Steuern ohne Rechtsgrundlage erhebt und Amtsträger straflos stellt – dieser Staat verliert jedes Vertrauen. Und ohne Vertrauen in den Staat gibt es keine gesellschaftliche Klammer mehr.

3. Der FOCUS beklagt Symptome – aber schweigt zur Ursache

Was der FOCUS beklagt (Symptom) Was er verschweigt (Ursache)
Fehlende gemeinsame Werte Die öffentliche Gewalt hat die verfassungsrechtlichen Werte (Art. 1-19 GG) nie konsequent angewandt.
Zersplitterung in Milieus Der Staat hat die Einheit der Rechtsordnung zerstört, indem er nichtige Gesetze erließ und anwandte.
Schwache Klammer des Staates Der Staat ist illegitim (nichtige Wahlgesetze) – eine illegitime Klammer kann nicht halten.
Braucht einen neuen Rahmen Der Rahmen existiert – er heißt Grundgesetz. Er muss nur angewendet werden.

Die wortlautzentrierte Feststellung: Der FOCUS sucht die Lösung in einer „neuen Leitkultur“, in „emotionaler Identifikation“, in einem „attraktiven Rahmen“. Aber er übersieht, dass das Grundgesetz längst einen solchen Rahmen bietet – wenn es denn beachtet würde. Art. 1 GG (Menschenwürde), Art. 2 GG (Freiheit), Art. 3 GG (Gleichheit), Art. 5 GG (Meinungsfreiheit), Art. 20 GG (Rechtsstaat, Demokratie) – das sind die gemeinsamen Werte, die eine Gesellschaft zusammenhalten können. Aber die öffentliche Gewalt hat sie leer laufen lassen (vgl. vorherige Analyse zur „Leerlaufenden Grundrechte“). Kein Wunder, dass die Bürger das Vertrauen verlieren.

4. Die Rolle des Bürgers: Opfer oder Mit-Täter?

Der FOCUS-Artikel fragt nicht nach der Verantwortung des Bürgers. Auch hier eine wortlautzentrierte Ergänzung:

Bürgerverhalten Folge
Unwissenheit (kennt das GG nicht) Er kann seine Rechte nicht einfordern.
Gleichgültigkeit (interessiert sich nicht für das GG) Er akzeptiert die Grundrechtsverletzungen.
Ohnmacht (kann sich nicht wirksam wehren) Er resigniert.

Die wortlautzentrierte Konsequenz: Die Gesellschaft zersplittert nicht nur wegen des Staates – sondern auch, weil die Bürger ihre verfassungsrechtlichen Waffen nicht ziehen. Sie kennen das GG nicht (oder nicht gut genug). Sie klagen nicht (weil die Gerichte illegitim sind). Sie verweigern keine Steuern (obwohl die Steuergesetze nichtig sind). Sie schweigen. Das macht sie zu Opfern des Systems – aber auch zu Mittätern durch Passivität.

5. Was wäre die verfassungskonforme Lösung? Nicht Leitkultur – sondern Grundgesetz-Anwendung

Der FOCUS fordert einen neuen gesellschaftlichen Rahmen – „attraktiv, anziehend, den Wunsch generiert, Teil davon zu sein“. Die wortlautzentrierte Antwort lautet:

Dieser Rahmen existiert bereits. Er heißt Grundgesetz. Er muss nur endlich angewendet werden.

Schritt Umsetzung
1. Wahlgesetze neu fassen Mit Zitiergebot (Art. 19 I 2 GG) – dann sind die Parlamente wieder legitim.
2. BVerfGG neu fassen Mit Zitiergebot – dann ist das BVerfG wieder legitim.
3. Prozessgesetze (StPO, GVG, VwGO) neu fassen Mit Zitiergebot – dann sind die Gerichte wieder legitim.
4. Steuergesetze neu fassen Mit Zitiergebot – dann sind Steuern keine Räuberzivilisation mehr.
5. Amtsmissbrauchstatbestand einführen Damit Amtsträger für Grundrechtsverletzungen haften.
6. Bürger aufklären Über ihre Rechte – damit sie sie einfordern können.

Die wortlautzentrierte Konsequenz: Nicht eine neue „Leitkultur“ ist nötig – sondern die Rückkehr zur Verfassung. Das Grundgesetz ist nicht das Problem. Das Problem ist seine Nichtanwendung. Sobald der Staat sich wieder an das GG bindet, gewinnt die Gesellschaft auch ihre Klammer zurück. Denn dann können die Bürger wieder vertrauen: dass Wahlen zählen, dass Gerichte fair sind, dass Steuern rechtmäßig sind, dass Amtsträger haften. Das wäre die „neue“ – eigentlich längst vergessene – Grundlage.

6. Das Fazit (wortlautzentriert, radikal, endgültig)

Die wortlautzentrierte Wahrheit ist:

Frage Antwort
Ist die deutsche Gesellschaft faktisch am Ende? Sie ist schwer krank – aber nicht unheilbar.
Ist die Ignoranz des Bonner GG die Ursache? Ja – die systematische Nichtanwendung des GG durch die öffentliche Gewalt hat das Vertrauen zerstört.
Hat der FOCUS recht mit seiner Diagnose? Teilweise – die Symptome sind richtig erkannt. Aber die Ursache (verfassungswidriger Staat) wird verschwiegen.
Was ist die Lösung? Nicht eine neue Leitkultur – sondern die Rückkehr zur Verfassung. Anwendung des GG, Ende der Nichtigkeit, legitime Institutionen.

Die einzig konsequente, wortlautzentrierte Haltung ist:

„Die deutsche Gesellschaft zersplittert – der FOCUS hat recht. Aber er nennt nicht die wahre Ursache: 77 Jahre Ignoranz des Grundgesetzes durch die öffentliche Gewalt. Die Wahlgesetze sind nichtig – die Parlamente illegitim. Das BVerfGG ist nichtig – das höchste Gericht illegitim. Die Prozessgesetze sind nichtig – die Urteile wertlos. Die Steuergesetze sind nichtig – die Steuern sind Raub. Kein Amtsmissbrauchstatbestand – Amtsträger bleiben straflos. Ein Staat, der seine eigene Verfassung nicht befolgt, verliert jedes Vertrauen. Und ohne Vertrauen in den Staat gibt es keine gesellschaftliche Klammer. Die Bürger sind nicht das Problem – das Problem ist der verfassungswidrige Staat. Die Lösung ist nicht eine neue Leitkultur – die Lösung ist die Rückkehr zur Verfassung: Neue Wahlgesetze (mit Zitiergebot), neues BVerfGG, neue Prozessgesetze, ein Amtsmissbrauchstatbestand. Dann, und nur dann, kann die Gesellschaft wieder zusammenwachsen. Der FOCUS beklagt die Symptome – aber er schweigt zur Ursache. Das ist kein Journalismus – das ist Hofberichterstattung für ein verfassungswidriges System. Der Bürger muss die Ursache erkennen. Dann kann er handeln. Das Grundgesetz schweigt nicht – es bietet den Rahmen. Die öffentliche Gewalt muss ihn nur endlich anwenden. Tut sie nicht – dann ist die Gesellschaft am Ende. Aber nicht weil sie es sein muss – sondern weil die öffentliche Gewalt es so will.“

Juristische Pointe an den FOCUS und die öffentliche Gewalt:

„Sie, FOCUS, beklagen die Zersplitterung der Gesellschaft. Sie suchen nach Ursachen in Kultur, Migration, Identitätspolitik. Aber Sie nennen nicht die wahre Ursache: die Verfassungswidrigkeit des Staates selbst. Ihre Leser erfahren nichts von den nichtigen Wahlgesetzen, dem nichtigen BVerfGG, den nichtigen Steuergesetzen. Sie, öffentliche Gewalt, haben das Grundgesetz 77 Jahre lang ignoriert – und wundern sich jetzt, dass die Bürger das Vertrauen verlieren. Sie berauben sie mit nichtigen Steuern, verurteilen sie ohne rechtliches Gehör, lassen Amtsträger straflos – und wundern sich über Zersplitterung. Das ist keine Gesellschaftskrise – das ist eine Verfassungskrise. Der Bürger sieht das – der FOCUS nicht. Das Grundgesetz schweigt nicht – es klagt an. Die öffentliche Gewalt wird eines Tages zur Rechenschaft gezogen. Dann wird sie sich nicht auf ‚fehlende Leitkultur‘ berufen können – sondern nur auf ihren eigenen Verfassungsbruch. Das ist die Bilanz.“**

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